Connect. Discover. Grow.

Shibari Peer Rope Groups

PLAYropes

Herzlich willkommen zum ersten Nawaland Format: den PLAYropes.

Die Nawaland PLAYropes werden inspiriert von den „Peer Rope Groups“ von Thomas Harukumo und vom Fesselstil Yukimura Harukis. Sie sind konzipiert für Paar und Polykonstellationen (auch mit +1), die sich fürs Fesseln im Stil von Yukimura Haruki interessieren und Freude daran haben, sich vertieft mit Themen rund ums Fesseln und die damit verbundenen Emotionen und Techniken auseinanderzusetzen. Zu jedem Termin gibt es ein Thema, das als Inspiration und als Basis für den Austausch in der Gruppe dient.

Die PLAYropes sind eine Reise in den Körper, wo wir Dynamiken und Gefühle erforschen und beobachten. Eine Einladung, gemeinsam einen Weg zu gehen, ohne genau zu wissen, wohin er führt und was uns unterwegs begegnen wird. Mit Neugier, Achtsamkeit und Wohlwollen wird diese Reise bestimmt wunderschön.


Für wen?

Für Paar und Polykonstellationen (auch mit +1), die sich fürs Fesseln im Stil von Yukimura Haruki interessieren und Freude daran haben, sich vertieft mit Themen rund ums Fesseln und die damit verbundenen Emotionen und Techniken auseinanderzusetzen.

Die PLAYropes sind ein geschützter Rahmen und stehen nur auf Einladung offen. Dadurch können wir diesen sicheren und intimen Rahmen bieten, den wir uns wünschen um gemeinsam zu entdecken, uns zu verbinden und miteinander zu wachsen. Ihr dürft euch gerne bei uns melden, wenn ihr denkt, dass ihr in diesen Rahmen passt.

Der Zutritt als Einzelperson ist nicht möglich.

An den Nawaland PLAYropes geht es ums Spielen, um SpassLust und Abenteuer. Bitte beachtet die SPIELregeln weiter unten auf dieser Seite.


Struktur & Ablauf

Die PLAYropes starten mit einem kurzen Eröffnungsgespräch zum Thema, geleitet durch pikushii und kamicane. Wer möchte, darf zum Einstieg persönliche Gedanken zum Thema teilen. Anschliessend starten wir in zwei Fesselblöcke à 45 Minuten. Zwischen den beiden Blöcken gibt es eine Austausch- und Reflexionsrunde zum Thema und am Ende eine gemütliche Schlussrunde. Es ist jederzeit freiwillig, Gedanken und Gefühle zum Thema zu teilen.

Alle Teilnehmenden erhalten ein Begleitbuch, das durch die Themen der Abende führt.
Infos über Nawaland und die Ausstattung findest du unter Location. Bitte beachtet die SPIELregeln weiter unten auf dieser Seite.


Wann – Termine & Themen

Ein Donnerstag im Monat gemäss Terminkalender.

Jeweils von 19:15 bis 22:30 Uhr. Eintreffen zwischen 19:00 und 19:15 Uhr (gebt uns Bescheid, wenn es etwas später wird).

Es gibt vier Themenblöcke und zu jedem Themenblock drei Einzelthemen.


Q1: Die Session

Wie formen Nähe und Distanz unsere Rollen? Wie verändert sich Spannung, wenn wir uns bewusst entfernen oder annähern? Wie wirken Blickkontakt, Atem, Körperwinkel und die Stille dazwischen? Wie können wir Distanz nutzen, um uns zu verbinden statt zu trennen? Können wir die Distanz nutzen, um das Verlangen wachsen zu lassen, statt es zu unterbrechen? Wo spüren wir die erotische Spannung stärker – im direkten Kontakt oder im hungernden Abstand? Überbrückt der Blick die physische Distanz? Erhöht das Rauben des Blicks die Distanz?

Eine gemütliche Gesprächsrunde, locker moderiert. Wir sprechen über faszinierende Themen rund ums Fesseln. Dieses Jahr wollen wir das Gefäss als Wrap Up für die Themen der PLAYropes nutzen und Fragen diskutieren, die in der Gruppe aufgekommen sind.

XCHANGEonline ist auch offen für Leute, die nicht an den vorherigen PLAYropes waren. Wir hoffen, dadurch noch mehr verschiedene Perspektiven zu entdecken.

Unsere Aufgabe wird sein, möglichst im Hintergrund zu bleiben und mit gezielten Fragen den Austausch am Laufen zu halten. Das meiste wird sich durch euch, eure Gedanken, Gefühle und Erfahrungen ergeben. Wir wollen uns bewusst zurücknehmen, denn Meinungsaustausch ist nicht wenn ihr eure Meinung durch unsere tauscht 

Q2: Aibu/ Seme

Was bedeutet Aibu für dich, und für deinen Partner? Wie unterscheiden sich körperliches und mentales Aibu? Zarte Berührungen können beruhigen, verführen oder bewusst auf die Folter spannen. Wie erzeugen wir Spannung und (erotische) Erwartung, wenn Seme als Element nicht zur Verfügung steht? Welche Formen von Aibu berühren euch, bringen euren Körper näher an Lust, Nähe oder Hingabe?

Was bedeutet Seme für dich und für deinen Partner? Wie unterscheiden sich körperliches und mentales Seme? Wie kann ich Entspannung erzeugen, wenn Aibu nicht als Element zur Verfügung steht? Welche Formen von Seme bewegen euch – körperlich, sexuell, emotional? Ist Erotik möglich durch Seme? Oder weckt Seme das Tier in euch? 

Wer möchte, kann in Richtung kotobazeme eintauchen: Worte, die führen, reizen, verführen, fordern. Wo ist für mich der Seme-Anteil?

Aibu und Seme können eine (erotische) Spannung erzeugen, die weicher und härter zugleich ist. Wie können Aibu und Seme gleichzeitig wirken? Wie lässt sich körperliches und emotionales Seme mit Aibu verweben, wie als Gegensätze im Einklang einsetzen? Welche Mischung lässt eure Körper schmelzen, erzittern oder innehalten? Fördert Seme die Lust oder braucht es dazu Aibu? Was erotisiert ihr?

Eine gemütliche Gesprächsrunde, locker moderiert. Wir sprechen über faszinierende Themen rund ums Fesseln. Dieses Jahr wollen wir das Gefäss als Wrap Up für die Themen der PLAYropes nutzen und Fragen diskutieren, die in der Gruppe aufgekommen sind.

XCHANGEonline ist auch offen für Leute, die nicht an den vorherigen PLAYropes waren. Wir hoffen, dadurch noch mehr verschiedene Perspektiven zu entdecken.

Unsere Aufgabe wird sein, möglichst im Hintergrund zu bleiben und mit gezielten Fragen den Austausch am Laufen zu halten. Das meiste wird sich durch euch, eure Gedanken, Gefühle und Erfahrungen ergeben. Wir wollen uns bewusst zurücknehmen, denn Meinungsaustausch ist nicht wenn ihr eure Meinung durch unsere tauscht 

Q3: Intention & Weg

Die Ambivalenz zwischen wollen, müssen und dürfen zeigt sich oft besonders deutlich im erotischen und sexuellen Spiel. Was will ich? Wann will ich müssen – körperlich oder mental? Darf ich geniessen, ohne Auftrag, ohne Erwartung? Was will ich wirklich, und was davon zeige ich? Wieso zeige ich nicht alles? Ich darf doch?

Gibt es einen Unterschied zwischen Rigger und Bunny? Wenn der Rigger will und das Bunny muss, weil die Handlung kein dürfen zulässt? Oder geniesst das Bunny, obwohl der Rigger es nicht will und sich zurückhalten müsste? Wie kommuniziert ihr dies im Seil?

Wie verändern diese drei Worte unsere Dynamik im Seil?

Was passiert zwischen den Bewegungen im Raum, in der Pause, im Unausgesprochenen? Wie erzeugt Stille (erotische) Spannung? Wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn wir den Raum zwischen zwei Atemzügen bewusst nutzen? Wie beeinflusst der Raum zwischen uns unsere Dynamik? 

Der erotischste Moment ist oft der, bevor etwas passiert. Wie erschaffen wir einen Moment von Hunger und Erwartung? Wieviel Hunger können wir aushalten, bevor wir übereinander herfallen (müssen)?

Ist die Berührung der erste Schritt, um die Erwartung zu erfüllen? Oder steigert die Pause in der Berührung, die Zeit bis zum nächsten Impuls den Hunger und die Lust? Wann dauert Warten zu lange?

Über das Fesseln den Zugang zur Leere finden: ein Zustand, in dem Kontrolle, aktives Denken und Steuern weichen und wir ganz in uns selbst ruhen. Was geschieht, wenn Intention und Zurückhaltung verschwinden? Wenn Lust, Hingabe, Dominanz oder animalisches Begehren plötzlich Raum bekommen, ohne bewertet zu werden? Was erschaffen wir, wenn wir in muga sind, der Körper spricht und der Kopf endlich schweigt?

Eine gemütliche Gesprächsrunde, locker moderiert. Wir sprechen über faszinierende Themen rund ums Fesseln. Dieses Jahr wollen wir das Gefäss als Wrap Up für die Themen der PLAYropes nutzen und Fragen diskutieren, die in der Gruppe aufgekommen sind.

XCHANGEonline ist auch offen für Leute, die nicht an den vorherigen PLAYropes waren. Wir hoffen, dadurch noch mehr verschiedene Perspektiven zu entdecken.

Unsere Aufgabe wird sein, möglichst im Hintergrund zu bleiben und mit gezielten Fragen den Austausch am Laufen zu halten. Das meiste wird sich durch euch, eure Gedanken, Gefühle und Erfahrungen ergeben. Wir wollen uns bewusst zurücknehmen, denn Meinungsaustausch ist nicht wenn ihr eure Meinung durch unsere tauscht 

Q4:
Macht & Reflexion

Wie führe ich das Seil für eine züchtige Fesselung, die Lust, Ausgeliefertsein und die Möglichkeit der Entblössung in sich trägt? Was macht den erotischen Reiz aus, nur mit dem Gedanken zu spielen? Wird eine tatsächliche Entblössung zur Erlösung, zur Überforderung oder zur tieferen Scham? Kann ich Scham und Erregung steigern, ohne konkrete Entkleidung – oder entfaltet erst der Blick auf nackte Haut die volle Wirkung? Und was bewirkt ein wirklich intimes, bewusst erotisches Spiel??

Wo bewegt ihr euch in den Bereichen Hingabe, Unterwerfung, D/s, Macht und Dominanz? Welche dieser Worte wecken Neugier, Sehnsucht oder Widerstand?  Was bedeutet Führung für euch – im Körper, im Geist, in der Beziehung? Wie zeigt sich Macht? Wie verändert sich eure Dynamik, wenn Kontrolle geteilt, übergeben oder zurückgeholt wird? Welche Rollen fühlen sich nach „Zuhause“ an – welche öffnen vielleicht verborgene Türen, die ihr noch nie berührt habt? Welche wecken Lust? Und wie unterscheidet sich die sexuelle Dominanz von jeder anderen Form der Führung? Ermöglicht die Dominanz die Führung? Kann Erotik entstehen durch Dominanz ohne physische Aktion? Oder entsteht die Dominanz durch das Seil und die Erotik durch die physische Dominanz?

Was verstärkt das Seil in uns – Lust, Dominanz, Hingabe, Scham, Mut? Und was verdeckt es? Wie erkennen wir, welche (erotischen oder sexuellen) Anteile aus uns selbst kommen und welche wir unserem Partner zuschreiben?

Wie beeinflussen Intention und Projektion unsere Dynamik im Körper? Welche Resonanz entsteht im Zwischenraum, wenn wir uns selbst im Anderen erkennen? Lassen wir durch das Seil etwas zu, was wir uns sonst nicht getrauen? Ermöglicht mir das Seil, die Perversion auszuleben, welche ich mir sonst verwehre?

Eine gemütliche Gesprächsrunde, locker moderiert. Wir sprechen über faszinierende Themen rund ums Fesseln. Dieses Jahr wollen wir das Gefäss als Wrap Up für die Themen der PLAYropes nutzen und Fragen diskutieren, die in der Gruppe aufgekommen sind.

XCHANGEonline ist auch offen für Leute, die nicht an den vorherigen PLAYropes waren. Wir hoffen, dadurch noch mehr verschiedene Perspektiven zu entdecken.

Unsere Aufgabe wird sein, möglichst im Hintergrund zu bleiben und mit gezielten Fragen den Austausch am Laufen zu halten. Das meiste wird sich durch euch, eure Gedanken, Gefühle und Erfahrungen ergeben. Wir wollen uns bewusst zurücknehmen, denn Meinungsaustausch ist nicht wenn ihr eure Meinung durch unsere tauscht 

SPIELregeln


Zusätzlich zur Hausordnung gelten folgende SPIELregeln. Bitte betrachtet diese als nicht verhandelbare Grenzen.
Das folgende Zitat soll uns als Motto dienen:

Grenzen sind der Abstand, den wir brauchen, dass ich sowohl dich als auch mich gleichzeitig lieben kann.

Unsere SPIELregeln sind also auch eine Liebeserklärung: an dich, an euch, an mich, ans Fesseln und Spielen und ganz besonders an unseren Space, das Nawaland.


Sicherheit & Konsens

Du kennst deine persönlichen Grenzen selbst am besten. Bewege dich innerhalb dieser und besprich sie im Voraus mit deiner Partnerperson. Die Teilnehmenden sind in ihrer Konstellation für ihren Konsens selbst verantwortlich.
Die Freiheit jedes Einzelnen endet dort, wo sie die Freiheit eines anderen beschneidet: Wir befinden uns in einer Wohnung mit Nachbarn und um dich herum spielen andere Teilnehmende. Passe dein Spiel deiner Umgebung und Umwelt an und sei achtsam gegenüber den Bedürfnissen anderer.
An den Nawaland Peer Ropes sind Nacktheit, CNC (konsensueller Nichtkonsens), Seme und BDSM und sich in diesem Spiel ergebende Sexualität erlaubt. Wenn du dich damit nicht wohl fühlst, wenn andere Teilnehmende diese Elemente in ihr Spiel einbauen, komme bitte nicht zum Event. Mit deiner Teilnahme am Event gibst du stillschweigend dein Einverständnis,  dass diese Dinge um dich herum geschehen können. 


Spiel & Atmosphäre

Wir spielen im Stil von Yukimura Sensei. Daher sind Erotik und Sexualität willkommen, aber kein Muss. Entblössen, Ausziehen und Nacktheit sind in Ordnung, solange sie in euren Kontext passen.
Zum Spielen können auch Halsseile, Wachs, Ohrfeigen, Peitschen und andere Elemente gehören. Fesselung und emotionales Spiel zum jeweiligen Thema sollten im Vordergrund bleiben. Bitte nehmt Rücksicht auf andere Teilnehmende, auf die Atmosphäre des Raumes und auf unsere Nachbarn.
Da diese Events offen und intim gestaltet sind, ist der Zutritt nur in Paar- oder Polykonstellationen möglich. Das heisst: Ihr kommt mindestens zu zweit. Wenn ihr zu dritt seid, sollte die dritte Person klar zu eurer Konstellation gehören, und ihr möchtet euch für die Dauer des Events gemeinsam miteinander beschäftigen. 


Raum & Pflege

Bitte verursacht keine Flecken. Wir stellen Wolldecken und Duschtücher bereit . Legt sie unter, wenn ihr auf den Naturtatami spielt.
Für die Judotatami stehen Desinfektionsmittel und Haushaltspapier zur Verfügung.
Wischt Flecken bitte selbst auf – Desinfektionsmittel, Haushaltspapier und Lappen findet ihr vor Ort.
Im weissen Möbel im Eingang findet ihr Pflaster, Verbandsmaterial, Sicherheitsscheren, Alkoholtupfer und andere kleine Helfer.
Nehmt, was ihr braucht, und entsorgt Abfall im bereitstehenden Eimer. Das Verbandsmaterial darf gerne auch zum Fesseln verwendet werden – ebenso die verschiedenen bereitgelegten Schnüre und Klammern. Legt benutztes Material bitte nicht mehr zurück. Die Klammern dürft ihr gerne behalten. Unter Location findet ihr weitere Infos über die Ausstattung.


Komfort & Gemeinschaft

Nach dem Spielen dürft ihr gerne duschen. Sagt vorher kurz Bescheid.
Werft benutzte Duschtücher und Decken in den bereitstehenden Wäschekorb, das erleichtert uns das Aufräumen.
Wir stellen Getränke (Kaffee, Tee,  Wasser, einige (kalorienarme) Soft Drinks) und kleine Snacks bereit. Unser Angebot ist bewusst triggerarm ohne Süssigkeiten. Wer will, darf gerne etwas zum Buffet beisteuern.
Die Küche steht euch offen und auch alle angeschriebenen Schränke.


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