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Shibari Blog

Anfang März hatten wir JackTheRigger vom Aijo-Dojo zu Besuch. Das Ziel: Shibari Fotos, die unsere emotionale Verbindung zeigen. Bilder, die unsere Gefühle einfangen, aber auch den Raum, den wir mit so viel Herzblut gebaut haben und der immer weiter wächst.

pikushii: Ich war tagsüber ganz schön nervös, denn wir hatten vorbesprochen, was alles passieren könnte. Die Liste der Möglichkeiten war sehr gross und es war klar, dass nicht alles davon passieren würde.

kamicane: Ich konnte dadurch aus dem Vollen schöpfen, aus den vielen Ideen und einem breiten Konsens, welchen ich von ihr sowieso schon habe.

Wir kennen JackTheRigger privat – pikushii hat bei ihm fesseln gelernt und unterrichtet auch mit ihm zusammen. Das half uns natürlich in der Vorbereitung. Bevor es wirklich los ging, haben wir mit ihm gemütlich auf dem Sofa besprochen, was wir uns wünschen.
Jack hat seine Fotoausrüstung mitgebracht – zwei Kameras, das Licht. Während er sich vorbereitet hat, haben wir noch den letzten Feinschliff vorgenommen: die Kerzen an, Zeug aus dem Hintergrund entfernt.

Das Geschenk von pikushii an kamicane. Foto: JackTheRigger
Shibari Semi-Suspension Bondage – emotionale Verbindung zwischen Rigger und Ukete
Die emotionale Verbindung. Foto: JackTheRigger

p: Ich habe mir den Lippenstift nachgezogen, während kamicane seine Seile bereit gelegt hat. Dann ging es auch schon los. Der Übergang von Vorbereitung zu Shooting war fliessend. So hatte ich keine Möglichkeit mehr, tiefer in meine Nervosität einzutauchen.

k: Ich habe pikushiis Hingabe in Empfang genommen und mit einer einfachen Handschelle am Hashira gestartet.

Jack war einfach da, das Licht war da, das Klicken der Kamera, aber gleichzeitig war die Umgebung auch sehr weit entfernt und wir fühlten uns einfach eins mit uns und ganz natürlich.

p: Einige Male habe ich die Kamera bewusst wahrgenommen und vereinzelt versucht, mit ihr zu spielen. Jack hat sich in verschiedenen Positionen um uns bewegt, mal von nah, mal von fern. Ab und zu hat er das Licht umgestellt. Das ist mir aus dem Augenwinkel aufgefallen, und natürlich bewegten sich die Schatten um uns herum.

k: Das Klicken des Auslösers war schnell ein gewohntes Geräusch, welches ich bei kurzen Pausen schnell zu vermissen begann. Es gab mir Sicherheit und Ruhe, ich konnte meine Seile legen, die Spannung aufbauen und pikushii’s Reaktionen geniessen.

k: Jack hat gekonnt die Balance gefunden, mir all den Raum und die Bewegungsfreiheit zu lassen und war gleichzeitig in den entscheidenden Momenten mit seiner Linse bereit, alle die noch so feinen Änderungen einzufangen.

Die Zeit des Shootings verging wie im Flug. Jack hat uns im Anschluss gleich die Bilder gezeigt und mehr als die Hälfte war einfach wunderschön. Zusammen haben wir einige Emotionen nochmal durchlebt, gescherzt und gelacht.

Was wohl als nächstes kommt? Voller Erwartung und mit etwas Furcht in den Augen. Foto: JackTheRigger
Aftercare nach einer Shibari Session – emotionaler Moment, Foto JackTheRigger
Ausklang nach einer emotionalen Fesselsession. Foto: JackTheRigger

Der entspannte Ausklang rundete diesen Shooting Abend einfach perfekt ab.

Wir können diese Art von Shooting mit JackTheRigger wärmstens empfehlen. Da er selber fesselt und Shibari unterrichtet, weiss er ganz genau, worauf er achten muss. Mit seiner einfühlsamen und lockeren Art lässt er einen ganz entspannt sein, auch wenn es in der Szene selbst abenteuerlich oder heiss zu und her geht. Danke JackTheRigger für dieses wunderbare Erlebnis!


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